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Russland

St. Petersburg

 



Die 300-jährige Stadt im Norden hatte viele Kosenamen – und ihr charakteristisches Antlitz. Die weltberühmten Baumeister des Barocks wie Trezzini, Rastrelli und Michetti schufen einst den Petersburger Stil , dessen Blütezeit in die Regentschaft der Zarin Elisabeth, der Tochter Peters des Grossen fiel. Mittagessen gibt es in Tzarskoje Selo. Den Nachmittag verbringen wir ebenfalls in dieser Stadt. Wir besuchen den grossartigen Katharinen-Palast von Rastrelli mit den 310 m langen Hauptfassaden, vielen herrlichen Räumen und dem bertühmten Bernsteinzimmer. Eine Sehenswürdigkeit besonderer Art ist auch der Schlossgarten. Nach Ankunft in St. Petersburg Einquartierung. Am Abend besteht die Möglichkeit zu einer Schiffahrt auf der Newa und den Kanälen der Stadt.

Stadtrundfahrt in St. Petersburg mit folgenden Stationen: Peter – Paul – Festung mit Zarengräbern, Winterpalast, Senatsplatz, Admiralität, Isaakskathedrale, der Kupferne Reiter, Newaprospekt, Kirche auf dem Blut (zum Gedächtnis an Alexander II.)
 

Pskov

Die Stadt Pskov (200.000 Einwohner) ist eine der ältesten russischen Städte und Zentrum der altrussischen Baukunst und Malerei. Zum ersten Mal wurde sie im Jahre 903 erwähnt, im Zusammenhang mit der Heiligen Olga und dem Fürst Igor. Die Geschichte der Stadt ist vor allem Militärgeschichte. Die Pskover Festung war eine der größten altrussischen Festungen und überstand im Laufe der Zeit 120 Angriffe und 26 große Belagerungen. Im Jahre 1240 wurde Pskov vom Deutschen Orden erobert, doch zwei Jahre später vom Novgoroder Fürsten Alexander Nevsky nach der Eisschlacht auf dem Peipus-See wieder befreit. Ab dem 16. Jahrhundert war Pskov die Hauptstadt eines eigenständigen Staates - des Pskover Feudalen Republik. Trotz der ständigen Verwüstungen des Umlandes seitens Polen und Litauen erreichte Pskov in dieser Zeit seine größte Blüte. In der Stadt befinden sich etwa 100 geschichtliche Kulturdenkmäler. Über dem Fluß Velikaia steht der imposante Pskover Kreml - der Krom. Die anderen auffälligen Sehenswürdigkeiten sind das Mirožsky Kloster, das auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbe steht; die Dreifaltigkeitskathedrale; alte Festungen in Izborsk, Pečory, Porhov, Opočka; das Pskovo-Pečersky orthodoxe Männerkloster ist eins der ältesten in Osteuropa. Das Puškin-Freilichtmuseum um das Dorf Michajlovskoe ist der Ort des Lebens, Wirkens und der letzten Ruhestätte des größten russischen Dichters.

 

Pechory

Hinter der russischen Grenze besuchen wir das Mönchskloster von Pechory mit acht Kirchen, der Kathedrale, dem Glockenturm, der wundertätigen Ouelle und dem Höhlenfriedhof. Die Kleinstadt ist ein Wallfahrtsort für Tausende von Pilgern. Weiterfahrt nach Pskow (Pleskau). Nach dem Mittagessen besuchen wir den Kreml – die wichtigste Sehenswürdigkeit der Stadt.

 

Königsberg / Kaliningrad

Die ehemalige Hauptstadt Ostpreußens liegt heute im äußersten Westen der Russischen Föderation und ist Hauptstadt des vom übrigen Rußland abgetrennten Verwaltungsgebietes Kaliningrad. Von strategischer Bedeutung ist für Rußland der Ostseehafen nahe der Mündung des Pregels ins Frische Haff. Durch den 42 km langen Königsberger Seekanal mit dem Vorhafen Pillau an der Danziger Bucht ist die Stadt mit dem Meer verbunden.
Bis zum II. Weltkrieg war Königsberg das wirtschaftliche und geistig-kulturelle Zentrum des deutschen Ostens. Die im Jahre 1544 gegründete Albertus-Universität war die Wirkungsstätte Immanuel Kants.
Die Stadt wurde Mitte des 13. Jahrhunderts vom Deutschen Orden gegründet, von 1457 bis 1618 war sie die Residenz der Hochmeister bzw. der Herzöge von Preußen. 1701 krönte sich im Königsberger Schloss Kurfürst Friedrich III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen. Auch spätere Hohenzollernkönige wählten Königsberg als Krönungsort. Bis zum Ende des II. Weltkrieges war Königsberg Hauptstadt der ehemaligen Provinz Ostpreußen und des Regierungsbezirkes Königsberg.
Im August 1944 werden die Altstadt und die nördlichen Stadtteile innerhalb von vier Tagen durch britische und später durch sowjetische Luftangriffe vernichtet. Im Februar ist Königsberg durch die Rote Armee eingekesselt und wird nach sechswöchiger Belagerung im April 1944 von den Sowjets erobert. 90 % der Stadt liegen in Trümmern.