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DURCH DIE MALERISCHEN LANDSCHAFTEN UND
 
HISTORISCHEN STÄDTE DES BALTIKUMS
 
 
Tallinn –– Lahemaa – Rakvere – Pühtitsa – Peipussee  – Tartu – Pühajärve - Värska - Võru - Sigulda - Riga – Rundale – Vilnius
 
 
1.Tag   Deutschland – Estland / Tallinn
Linienflug. Ankunft in Tallinn. Transfer ins Hotel***/****. Abendessen im Hotel.
Nach dem Abendessen die erste Stadterkundung. Die Altstadt von Tallinn ist eine der am besten erhalten gebliebenen Hansestädte der Ostseeküste, ist vorbildlich restauriert und steht seit 1997 in ihrer Gesamtheit unter dem Kulturdenkmalschutz der UNESCO. Im Jahr 2011 war Tallinn die Kulturhauptstadt Europas
 
 
2. Tag  Tallinn
Nach dem Frühstück die ausführliche Stadtbesichtigung (2,5 – 3 St.)
DenRundgang in der Altstadt beginnen Sie in der Unterstadt, wo die engen Gassen und alten Kirchen, die Plätze, die Stadtmauer – all das ist so, wie vor Jahrhunderten. Die Häuser der Gilden und Zünfte, das Rathaus, viele Wohnhäuser und Speicher, die einst den Revaler Kaufleuten und Handwerkern gehörten, sind in ihrer ursprünglichen Schönheit noch heute attraktiv. Von den mittelalterlichen Kirchen besichtigen wir die Heiligengeistkirche,in der sich der berühmte Notke-Altar befindet.
Den geführten Spaziergang setzen Sie in der Oberstadt fort und besichtigen die Burg Toompea: Die Alexander-Newski-Kathedrale, den Dom, die Stadtmauer und viele Wehrtürme, darunter „Kiek in de Kök“ und „Langer Hermann“.
Für Mahlzeiten haben Sie in der Altstadt verschiedene Möglichkeiten. Es gibt viele gute Cafes und Restaurants, von denen das mittelalterliche Restaurant „Olde Hansa“ am interessantesten ist.
Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Am Nachmittag können Sie sich in diverse Museen vertiefen. Von vielen Museen wären zunächst das Stadtmuseum und Seefahrtsmuseum zu empfehlen.
 
3. Tag  Tallinn - Naturpark Lahemaa mit Hochmoorwanderung (ca. 100 km)
 
Heute fahren Sie durch den Grossraum von Tallinn in den Naturpark Lahemaa. Schön ist die Fahrt entlang der Ostseeküste nach Pirita. Der Ort ist ein beliebtes Erholungsgebiet. Hier fand 1980 die Segelregatta der Moskauer Olympiade statt. Den Namen hat dieser Ort nach dem ehemaligen Brigittenkloster bekommen. Selbst die Ruine des im Livländischen Krieg zerstörten Klosters lässt seine damalige Grösse und Schönheit erahnen. Einen Fotostopp machen Sie am Sängerfestplatz. Das recht einmalige Bauwerk, das wie eine riesengrosse Muschel sich über das von der Natur geschaffene Amphitheater erhebt, ist die Sängerbühne, auf der sich alle fünf Jahre die Chöre zu allestnischen Chorfestivals treffen.
Den Rest des Tages verbringen Sie in der Natur. Auf der Busreise in Richtung Osten bewundern Sie den 8 m hohen Wasserfall des Jägala-Flusses. Nach etwa einer halbstündigen Fahrt kommen Sie im Naturpark Lahemaa an. In Übersetzung heisst der Naturpark Buchtenland. Der Naturpark hat viel zu bieten: Sie beginnen mit einer gemütlichen Hochmoorwanderung (ca 1,5 Stunden). Als Höhepunkt wird die Besichtigung des vollständig restaurierten Gutshofensembels Palmse sein - einst Eigentum der deutsch-baltischen adligen Familien. In Sagadi besuchen Sie das Forstmuseum. An der Ostsee­küste bewundern Sie die malerischen Fischerdörfer Altja und Võsu. Ein besonderes Highlight ist das das Dorf der Kapitäne Käsmu mit weissen Villen und riesengrossen Findlingen. Nach der Besichtigung des Seefahrtsmuseums und Kaffeepause zum Gut der Familie von Fock - Sagadi. Das ehemalige Gut Sagadi beherbergt ein Forstmuseum und Räumlichkeiten für die Weiterbildung der Förster.
Übernachtung im Hotel***/**** eines historischen Gutshofes oder eines Bauernhofes.
 
4.Tag  Lahemaa – Peipussee – Tartu (ca. 150 km)
Nach dem Frühstück fahren Sie über die Kreisstadt Rakvere in Richtung des viertgrössten Sees Europas - Peipussee. Unterwegs besuchen Sie ein orthodoxes Nonnenkloster in Pühtitsa. Nach der Besichtigung fahren Sie zum Peipussee, der zugleich die Grenze zwischen Estland und Russland ist. Ihre Fahrt setzen Sie durch die am Peipussee gelegenen Dörfer der Altgläubigen Othodoxen Russen fort, von denen das Dorf Raja am interessantesten ist. Die Hauptbeschäftigung der Bewohner in dieser Gegend ist Zwiebelanbau. Der nächste Gutshof, den Sie besichtigen, liegt in Alatskivi. Der Baron Arved von Nolcken liess das 1876-1885 in der Neugotik gebaute Herrenhaus nach Vorbild des Balmoral Schlosses in Schottlandbauen. Heute kann man die vornehmen Räumlichkeiten für festliche Angelegenheiten mieten.
Gegen Abend gelangen Sie in die Universitätsstadt Tartu (Dorpat). Die Übernachtung im Hotel ***/*****.
 
5.Tag  Tartu – Pühajärve – Võru (ca. 80 km)
Nach dem Frühstück Rundgang in der Universitätsstadt Tartu.
 
Die Stadt ist die älteste und zweit­grösste in Estland. Gegründet 1030, war sie eine wohl­habende Hansestadt und diente als Brücke zwischen Ost und West. Obwohl die Stadt mehrmals von Feinden zerstört wurde, ging sie immer wieder wie Phoenix neu aus der Asche hervor. Zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören der Domberg mit den Ruinen der Domkirche, die wiederaufgebaute Johanniskirche mit den einmaligen Terrakotta-Skulpturen, das barocke Rathaus sowie die Engels- und die Teufels­brücke. Tartu ist die Wiege der estnischen Kultur, der Wissen­schaft, der Literatur, des Theaters, der Musik. Auch das erste gesamtestnische Sängerfest fand hier im Jahr 1869 statt.
 
Am bedeutensten in Tartu ist jedoch die von Gustav II. Adolf von Schweden 1632 gegründete Universität. Während der Stadtbesichtigung sehen Sie die Universität, Sie sehen den Domberg, die Ruinen der Domkirche, das Planetarium, das Hauptgebäude der im Jahre 1632 gegründeten Universität, die Johanneskirche, den Rathausplatz und vieles andere.
Nach der Kaffeepause geht die Fahrt über Otepää – die Winterhauptstadt Estlands – in Richtung   Südosten, nach Setomaa.
 
Hier – im südöstlichsten Zipfel Estlands und nahe der russischen Grenze – verbinden sich die russische und estnische Kultur. Die Einwohner, genannt Setos, bilden eine Volksminderheit mit eigener Kultur in Sprache, Trachten, Liedern und Tänzen. Auch landschaftlich hat diese Gegend viel zu bieten, z.B. das Urstromtal des Piusa-Flusses mit seinen aus dem Devon stammenden Sandsteinhöhlen und den malerischen Seen zwischen den Wäldern.
 
Unter der Führung der örtlichen Reiseleitung, Frau Silvia Vao, geborene Seto, verbringen Sie einen erlebnisreichen Nachmittag.
Sie besichtigen in Värska die russisch-orthodoxe Kirche und besuchen das Bauernmuseum in Värska, wo Sie traditionelle Gerichte kosten können. Weiterfahrt in die Kleinstadt Võru, wo der Verfasser des estnischen Volksepos „Kalevipoeg“ Friedrich Reinhold Kreutzwald das Epos (1853) zusammengestellt hatte. In seinem zum Museum eingerichteten Haus bekommen Sie einen Eindruck von seiner Wirkung in der Aufklärungszeit in Estland (19.Jh.)
Weiterfahrt zur Übernachtungins Hotel. Abendessen im Hotel.
 
7. Tag   Võru/Kubija - Sigulda -  Riga/ Lettland (ca. 225 km)
Nach dem Frühstück fahren wir durch den hügeligen Naturpark Haanja,wo Sie den höchsten Gipfel Estlands und des Baltikums, den Suur-Munamägi (318m) erobern können. Sie werden mit einem herrlichen Panorama vom Aussichtsturm belohnt.
Nach einer Kaffeepause setzen wir unsere Reise durch die schönen Landschaften Süd-Estlands fort und besichtigen die Maarja-Kirche (1730) mitten in der malerischen Siedlung Rõuge. Nach einer Mittagspause fahren wir in Richtung Lettland. Die schöne Landschaft begleitet Sie auch auf dem lettischen Territorium.
Während der Fahrt durch den Gauja-Nationalpark mit seinem Zentrum Sigulda sehen Sie die Ruinen der Bischofs-, der Ordens- und der Turaidaburg, das Grab der „Rose von Turaida“, der Daina-Hügel (Dainas sind lettische Volksliedverse) und die wundertätige Gutmansquelle.
Gegen Abend kommen Sie in Riga, in der Hauptstadt Lettlands, zugleich der größten Stadt Baltikums, an. Übernachtung und Abendessen im Hotel***/****.
 
8. Tag  Riga liegt an der Düna, die wenige Kilometer abwärts in die Rigaer Bucht mündet. Die vor über 800 Jahren gegründete und im II. Weltkrieg stark zerstörte Stadt ist heute weitgehend restauriert und wurde 1997 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Riga war seit dem 13. Jh. ein bedeutendes Mitglied der Hanse, woran noch zahlreiche Gebäude erinnern.
Vor allem aber ist Riga ein Schauplatz des Jugendstils – sind doch noch etwa 800 Gebäude aus dieser Zeit stehen geblieben. 
Die Sehenswürdigkeiten der Stadt werden Sie während eines Rundganges erkunden: Gildenhäuser, Dom St. Marien, das grossartige Architekturdenkmal Schwarzhäupterhaus, Richard-Wagner-Straße mit dem Stadttheater, wo Wagner als Kapellmeister wirkte, Petrikirche – die höchste Kirche Rigas, die „Drei Brüder“ – drei unter Denkmalschutz stehende Wohnhäuser aus dem 15., 17. und 18. Jh., die Ihnen einen überzeugenden Eindruck vermitteln, wie die Menschen damals in einem typischen Handels-und Gewerbeviertel lebten, u.a.m.Nach einer Kaffeepause folgt die Stadtrundfahrt in Riga, während der Sie die Esplanade mit Kunstakademie, Kunst­museum und russisch-orthodoxer Kathedrale, Freiheitsstatue sowie Überreste der Stadtmauer aus dem 13. Jh. u.a. sehen.
Eine ausführliche Besichtigung machen Sie im Jugendstilviertel, bei dem die Albertstraße - die berühmteste Jugendstilstraße in diesem Viertel Rigas isyt. Entworfen wurde sie vom Architekten Michail Eisenstein.
Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel***/****.
 
 
9. Tag  Riga  – Bauska – Vilnius (ca. 300 km)
Nach dem Frühstück fahren Sie durch die schöne hügelige Landschaft nach Süd-Lettland.
Nicht weit von der Stadt Bauska (einst Sitz des Livländischen Ordensmeisters) liegt das Schloss Rundale. Es wurde im Barockstil begonnen und ist ein Meisterwerk des berühmten italienischen Architekten Bartolomeo Rastrelli (er entwarf auch das Winterpalais in St.Petersburg). Das Schloss war die Sommer­residenz des Herzogs von Kurland, Ernst Johann von Biron – das schönste Barockschloss Lettlands. Heute befindet sich darin ein Museum, der Bau ist völlig renoviert und wird auch für Staatsempfänge genutzt.
Nach der Schlossbesichtigung und Kaffeepause fahren Sie in Richtung Litauen. Am Nachmittag kommen Sie in Vilnius, der Hauptstadt Litauens, an.
Check-In im Hotel***/****. Die erste Stadterkundung. Abendessen im Hotel.
 
 
10. Tag  Vilnius -  Trakai - Vilnius - Deutschland
Fortsetzung der Stadtbesichtigung. Es gibt viel zu besichtigen: Das Wahrzeichen der Stadt, der Gediminasturm überragt majestätisch die Dächer; die weisse Kathedrale auf dem Domplatz, wo jetzt das alte Königsschloss wiederaufgebaut worden ist; die gotische St.Anna-Kirche; die Peter-und-Pauls-Kirche, – ein Prachtstück des Barockstils mit über 2000 Skulpturen; das Universitätsviertel; die Morgenröte-Pforte mit der schwarzen Madonna und vieles, vieles mehr.
Nach der Führung fahren Sie nach Trakai, der Hauptstadt Litauens im 14. Jahrhundert, wo Sie das Mittagessen im traditionellen Kibinairestaurant geniessen.
 
Im malerischen Galve-See erhebt sich eine gotische Wasserburg aus dem Jahre 1321, die heute ein historisches Museum beherbergt. Burgbesichtigung. Aufenthalt in der malerischen Umgebung der Wasserburg. Anschliessend geht es zurück nach Vilnius. Übernachtung wie am Tage bevor.
 
 
11.Tag Vilnius - Deutschland
Je nach der Flugzeit Zeit zur freien Verfügung.
Transfer zum Flughafen. Abflug.
 
 
Änderungen im Programm vorbehalten.